Montag, 16. Januar 2017

Curtiss P-36 Mohawk - Monogram 1/72

Auch die Royal Air Force zeigte beträchtliches Interesse an dem Flugzeug. Der Vergleich einer geliehenen französischen Hawk 75A-2 mit einer Supermarine Spitfire Mk.I brachte zum Vorschein, dass die Hawk einige Vorteile gegenüber der frühen Variante des britischen Kultflugzeuges aufwies. Die Hawk hatte insbesondere im Sturzflug bei Geschwindigkeiten über 483 km/h eine ausgeglichenere Steuerung als die Spitfire. Dazu kamen ein besseres Manövriervermögen im Nahkampf aufgrund des weniger empfindlichen Höhenruders und eine überlegene Rundumsicht. Auch war die Hawk bei Start und Landung einfacher zu kontrollieren. Das überlegene Beschleunigungsvermögen und das Geschwindigkeitspotential der Spitfire ermöglichte dieser jedoch bessere Eingriffs- bzw. Abbruchsmöglichkeiten im Luftkampf.
Obgleich Großbritannien beschlossen hatte, das Flugzeug nicht zu kaufen, kam es bald in den Besitz von 229 Hawks. Der Bestand umfasste Flugzeuge, die von französischen Piloten nach England überflogen worden waren sowie nach der Kapitulation Frankreichs umgeleitete Schiffsladungen. Das Flugzeug erhielt den Namen Mohawk I bis IV, entsprechend den französischen Hawk 75A-1 bis A-4, und wurde mit 7,69-mm-MGs Vickers K und konventionellem Leistungshebel (Volllast vorne) ausgerüstet. Da das Flugzeug nicht mehr den Anforderungen des europäischen Kriegsschauplatzes entsprach, wurden 72 Mohawks an Südafrika und mehrere weitere nach Indien und Burma weitergegeben. Zwölf Mohawks wurden an Portugal abgegeben, wo sie ab 1944 den Luftraum über den Azoren sicherten.









Chance Vought F4U-1A Corsair - 1/72

Erst nach einer Erhöhung von Pilotensitz und Haube um 16 Zentimeter wurde die F4U auch auf den Flugzeugträgern der Royal Navy (ab Herbst 1943) eingeführt.











Donnerstag, 12. Januar 2017

Focke-Achgelis Fa 225 - papermodel 1-50 / 1-72

Die Focke-Achgelis Fa 225 war ein deutscher Schlepp-Tragschrauber des Herstellers Focke-Achgelis.


Entgegen der persönlichen Einstellung von Henrich Focke wurde vom Reichsluftfahrtministerium ein Schlepp-Tragschrauber für äußerst aussichtsreich gehalten und ein entsprechender Entwicklungsauftrag an Focke-Achgelis vergeben. Die Konstruktion und der Bau erforderten lediglich sieben Wochen. Die Fa 225 wurde am 27. September 1941 erstmals von einer Junkers Ju 52/3m geschleppt. Jedoch erwies sie sich praktisch ohne jeden Nutzen, weshalb die Entwicklung wieder eingestellt wurde.

Henrich Focke setzte auf den normalen Rumpf eines DFS 230-Lastenseglers. Auf diesen wurde ein Rotor einer Fa 223 gesetzt. Die Rotorachse war bis unter den Rumpf durchgelegt und endete in einer Seiltrommel. Hier war ein Seil aufgewickelt, dessen Ende vor dem Start am Boden verankert wurde. Beim Anziehen des Musters durch das Schleppflugzeug wurde so eine Anfangstourenzahl erreicht, die sich durch den Fahrtwind anschließend auf die zum Abheben nötige Drehzahl steigerte.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Achgelis_Fa_225



















Papermodels free to download - No commercial use permitted!
Kartonmodelle frei zum Herunterladen. Keine kommerzielle Nutzung erlaubt ! 
  
Scale 1:50



Scale 1:72



Mittwoch, 28. Dezember 2016

Blackburn Skua - NOVO 1/72

Die Blackburn B-24 Skua war ein britisches Kampfflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Als Jagdflugzeug wenig geeignet, war sie bald nur noch als Sturzkampfflugzeug im Einsatz, bevor sie durch Fairey Fulmar und Hawker Sea Hurricane ersetzt wurde. Ihren Namen bekam sie nach großen Vertretern der Raubmöwen.


Die Blackburn Skua wurde ab 1935 als trägergestütztes Jagdflugzeug entworfen. Sie war das erste wirklich moderne Flugzeug des Fleet Air Arm der Royal Navy in Ganzmetallbauweise, mit Landeklappen, Einziehfahrwerk und Verstellpropeller. Die Skua war für eine Besatzung von zwei Mann vorgesehen (Pilot und Beobachter).
Der Erstflug des Prototyps fand am 9. Februar 1937 statt, das erste Serienflugzeug flog am 28. August 1938 zum ersten Mal. Da die ursprünglich vorgesehenen Bristol Mercury IX-Doppelsternmotoren nicht verfügbar waren, wurde in die Serienmaschinen der schiebergesteuerte Perseus-XII-Doppelsternmotor des gleichen Herstellers eingebaut.
Schon bei der Indienststellung vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war klar, dass das Muster für den geplanten Einsatz als Marinejagdflugzeug veraltet war; als Sturzkampfflugzeug konnte die Skua sich jedoch, zumindest anfangs, bewähren. Bei der Invasion Norwegens im Frühjahr 1940 konnten sie den deutschen Leichten Kreuzer Königsberg versenken; auch in der Schlacht um Frankreich waren sie bei Dünkirchen im Einsatz – wo sie aufgrund der Unbekanntheit des Flugzeugmusters teilweise sogar von den eigenen Truppen abgeschossen wurden. Bereits 1941 ersetzte man die Skua bei den Frontverbänden jedoch durch die schnelleren und besser bewaffneten Fairey Fulmar und Hawker Sea Hurricane. Insgesamt wurden von der Blackburn Skua 192 Exemplare gebaut.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Blackburn_Skua

 
Das Modell hat in der Vitrine ein Propellerblatt verloren und diverse Beschädigungen erlitten, die in einer fälligen Renovierung behoben werden. 

The model has lost in the showcase a propeller blade and suffered various damages, which are repaired in a due renovation.